tracker4trails lokaler Tracking Partner

Michael Eßer bietet mit Tracker4Trails einen eigenen Service zu GPS-Verfolgung von Sport-Events in Deutschland an. Damit können Sportler ihren Wettkampf livetracken und Zuschauer das Rennen in Echtzeit verfolgen. Micha ist selbst Veranstalter von den beiden Ultra-Läufen WiBoLT und KoBoLT und bestens in der Ultra-Lauf-Szene vernetzt. Dadurch nimmt Tracker4Trails 100%ig die Veranstaltersicht für das Live-Tracking ein und weiß genau, worauf es beim Live-Tracking auch bei schwierigen Bedingungen ankommt. Tracker4Trails nutzt Racemap als Tracking-Portal und hat etwa 100 eigene GPS-Sender für seinen Live-Tracking-Service. Wir haben für euch mit Micha gesprochen. Ihr erreicht Micha per Mail unter info@tracker4trails.de.

Racemap: Was hat dich bewogen, mit tracker4trails einen eigenen Tracking-Service für Sport-Events auf die Beine zu stellen?
Tracker4Trails: Der WiBoLT hat mich dazu veranlasst, das Tracking-Projekt selbst aufzuziehen und es professioneller zu gestalten und dabei andere (kleinere) Veranstalter zu unterstützen. Das nun auch größere Veranstaltungen mit kürzeren Wettbewerbszeiten dazu kommen, ist ein schöner Nebeneffekt. Alles unter dem Gesichtspunkt, das es bezahlbar bleibt und die Freude des LIVE-TRACKINGS nicht trübt!

Wie bist du auf Racemap gekommen und warum arbeitest du mit Racemap so eng zusammen?
Auf Racemap bin ich eher zufällig im Jahr 2012 auf der Suche nach einem LIVE-TRACKING gekommen. Zu der Zeit waren jedoch die Laufzeiten der Tracker zu kurz, um Tages- oder Mehrtagesveranstaltungen LIVE zu übertragen. Jetzt, da ich das Management der Geräte selbst in der Hand habe und weiß, was geht und wo es schwierig wird, kann ich mit Racemap wunderbar auf kurzem Wege kommunizieren und freue mich über schnelle, präzise Antworten, ein tolles Preis-, Leistungsverhältnis und auf die Umsetzung neuer Ideen, die eine Veranstaltung im Netz noch erlebbarer machen.

Lohnt sich das Live-Tracking eigentlich für dich? Neben den Investitionskosten in die GPS-Sender hast du laufende Kosten für mobilen Daten und natürlich deine Zeit für Beratung und Kundenbetreuung.
Das LIVE-TRACKING lohnt sich für mich! Dabei muss man jedoch wissen, das ich mich gerne um meine beiden Veranstaltungen (WiBoLT + KoBoLT) kümmere, die ausschließlich „NICHT-GEWINNORIENTIERT“ veranstaltet werden. Läufe unter Freunden für Freunde, ist das Motto.
Das Tracker4Trails in der ersten Zeit viel Einsatz erfordert, war mir bewusst. Es dauert eben etwas Zeit, bis ich selbst beraten kann und einen Überblick habe, was mit den Trackern und dem LIVE-TRACKING geht und was in der Entwicklung ist. Eigene Erfahrung und der eine oder andere Rückschlag gehören hier wohl dazu. Jedoch geht die Lernphase durch die vielen Projekte im Moment ziemlich schnell. UND Spaß macht es mir auch noch. 😉

Wie können sich Interessenten deinen Service konkret vorstellen? Wie bekommt man bei dir Wettkampf-Tracking für sein eigenes Sport-Event?
Ich berate, wie das richtige LIVE-TRACKING Paket aussehen kann, egal ob Öffentlich oder Privat, ob im kleinen Rahmen oder bei großen Sportevents. Welche Möglichkeiten der Positionsbestimmung bestehen und was gerade entwickelt wird und bald als neuer Service zur Verfügung steht. Die persönliche Betreuung ist das A und O, eben genauso, wie ich es bei meinen Veranstaltungen halte. Ich kenne nahezu jede/n Läufer/in oder lerne sie neu kennen. Aber ich kenne auch zu jedem Gesicht den Vornamen und das ist es, was es ausmacht. Persönlichkeit und Wertschätzung!

Für welche Events bzw. Wettkampfformate kannst du Live-Tracking bieten? Wie groß ist das Spektrum, dass du mit deinem Service abdeckst?
Von der einzelnen Person im Privat oder LIVE-TRACKING bis zu tausenden von Teilnehmern im TRACKING mit der Racemap-APP kann ich alles anbieten. Selbst die Mischung aus Trackern und App-Teilnehmern (die sich kostenlos anmelden können), kann ich realisieren.
Mit einem eigenen Stock von zur Zeit 100 Trackern ist vieles möglich. Weitere Tracker unterschiedlicher Art, mit teils bis zu 100 Stunden Laufzeit kommen im Laufe des Jahres hinzu. Ein kurzfristiger Zugriff auf weitere Tracker ist übrigens jederzeit möglich.

Was fehlt in Racemap, was du unbedingt nutzen würdest?
Zur Zeit fehlt mir die „Beschilderung von selbsterklärenden Markierungen“ bei Racemap. Ich möchte den Service bieten, dass man auf einen Blick erkennt, ob es sich um km-Markierungen handelt, ob es etwas zu essen oder zu trinken gibt, ob dort Toiletten sind. Wo sind Informationsstände, wo kann man schlafen oder duschen, usw. Bilder sagen auf den ersten Blick sehr vieles aus!
Desweiteren unterscheide ich zwischen reinen Marathonveranstaltungen, wo ich die oben genannten Dinge nutzen kann und Ultralauf-Veranstaltungen, die bei 6 Stunden beginnen und bis zu Mehrtagesveranstaltungen, die mehrere Wochen dauern können. Eine Zeiterfassung mit Zwischenzeiten und Endergebnissen ist etwas, was sehr hoch im Kurs bei den längeren Veranstaltungen steht. Es würde die Orga bei einigen Events sehr erleichtern, wenn GPS-Zwischenzeiten/Endergebnisse sichtbar sind und der Veranstalter diese Daten zur Speicherung/Verarbeitung weiter nutzen kann.
Inwieweit eine GPS-Ergebnisauswertung bei Distanzen bis zum Marathon und von der DLV/DUV genehmigte offizielle Straßenläufe nutzbar ist, bei denen relativ teure Zeitmessungen eingesetzt werden, muss die Zeit zeigen.

Was ist deine Vision – wo stehst du mit dem tracker4trails-Projekt in zwei Jahren?
Meine Vision ist, das die Tracker in ein paar Jahren das sind, was „Timing-Chips“ bei Marathonläufen sind. Ein System, was sich durchgesetzt hat und unterschiedlichste Möglichkeiten bietet.
Das sich kleine Veranstaltungen ein LIVE-TRACKING genauso leisten können, wie große Stadtmarathons mit großem Budget. Das eine LIVE übertragene Veranstaltung zu einem Erlebnis wird und von Teilnehmern gemachte Bilder oder Videos LIVE integriert werden können. Das Kommentare von Zuschauern ein Event bereichern und ALLE irgendwie miteinander aktiv sind.
3 – 5 weitere Visionen habe ich noch … die sind aber noch nicht ausgereift oder geheim. 😉

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